SPIELRAUM am Goetheanum

Weil wir es wollen!

Das Goetheanum in Dornach/Schweiz ist seit seiner Erbauung auch der Heimatort für die durch die Anthroposophie erneuerten Bühnenkünste gewesen. Es beherbergt zwei sehr große Bühnen und bis heute noch eine Reihe von Probenräumen. In den letzten Jahrzehnten wurden die hauseigenen künstlerischen Aktivitäten immer weniger, der Ausbau des Verwaltungsbereiches und des Tagungsbetriebes für die Arbeit der verschiedenen Sektionen der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft wurde zum Schwerpunkt.  Tagungen sind wichtiger Begegnungsort und zugleich Wirtschaftsfaktor. Schauspiel und Eurythmie sind abhängig von Subventionen und erreichen im besten Falle die schwarze Null. Doch es ist unsere tiefe Überzeugung, dass es die Kunst ist, die heute an vorderster Front im Ringen um das Menschsein, menschlich bleiben und Mensch werden steht. Sie wollen wir voranbringen.

Das Schauspiel hat seit einigen Jahren keinen festen Platz mehr am Goetheanum. Es wird Zeit, dass sich das ändert, befand eine Gruppe von BühnenkünstlerInnen, die von Stefan Hasler, dem Leiter der Sektion für redende und musizierende Künste, zu Gesprächen über die Zukunft eingeladen worden waren. Am Ende der Gespräche beschlossen wir, konstruktiv mit einer Situation umzugehen, die der Geldmangel zu diktieren scheint. Die Idee: das Goetheanum könnte uns einen Raum sowie die hauseigene Infrastruktur für unsere Arbeit zur Verfügung stellen, wir selber tragen das finanzielle Risiko und machen uns auf die Suche nach externer Finanzierung. Inhaltlich arbeiten wir eigenständig, eigeninitiativ und zugleich in Kooperation mit Sektions- und Bühnenleitung. Dazu haben wir erste Schritte unternommen, um eine ständige Schauspielvertretung von uns am Goetheanum zu etablieren, deren Aufgabe es ist, einerseits unsere Arbeit zu organisieren und zu koordinieren und andererseits mit den verschiedenen Sektionen die Zusammenarbeit zu suchen, deren Bedarf zu verstehen, gemeinsame Fragestellungen zu erkennen und zudem eine Basis zu schaffen, auf der auch andere Kollegen initiativ werden können. Das übernehmen derzeit Isabelle Fortagne-Dimitrova und Angelina Gazquez. Und wir alle, das sind zwölf sehr individuelle BühnenkünstlerInnen aus den Ensembles der Mysteriendramen und der vergangenen Faust-Produktion, die seit vielen Jahren auf der grossen Bühne spielen:

Katja Axe, Isabelle Fortagne-Dimitrova, Angelina Gazquez, Fabian Horn, Christina Kerssen, Anne-Katrin Korf, Jens Bodo Meier, Andrea Pfaehler, Christian Richter, Catherine Ann Schmid, Marcel Scialdone und Barbara Stuten.

Veranstaltungen

Und jetzt legen wir erst mal los mit dem, was wir haben:

Am Sonntag 21. Oktober 2018 um 15:00 Uhr eröffnen wir vom SPIELRAUM am Goetheanum die erste Saison mit der Veranstaltungsreihe Spielraum mit einem Fest zum Kennenlernen. Dann ab 23. Oktober jeden Dienstagabend ab 19.00 Uhr SPIELRAUM mit Kunst und Essen im Holzhaus. Lesungen, ad hoc Theater mit dem Buch in der Hand, offene Proben mit Publikumsgespräch, laufenden Programmen, Lyrik und Essen zum Mitbringen. Kunst als bedingungsloses Grundeinkommen mit Eintritt auf Spendenbasis.

Die weiteren Termine sind:

Dienstag, 23.10., 30.10., 06.11., 13.11. 20.11., 27.11., 04.12., 11.12., 18.12. jeweils 19 Uhr

Wir, die BühnenkünstlerInnen vom SPIELRAUM am Goetheanum, freuen uns über Ihr Interesse, Ihre Begeisterung und vor allem über Ihren Besuch!!!

Projektbeschreibung

Kontakt:

Alle weiteren Informationen erhalten Sie direkt bei
Isabelle Fortagne-Dimitrova isafordimnoSpam@gmx.de | whatsapp +49 1522 2101551 oder
Angelina Gazquez agazqueznoSpam@posteo.de | whatsapp +49 1522 3251657